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Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Trier
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Technische Prüfstelle

Prüfstelle für Messgeräte

Infos zur Technischen Prüfstelle für Messgeräte

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Nachträgliche Dämmung

Zukunfts- und Förderpreis der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz als Anerkennung für innovative Dämmidee an Schornsteinfegermeister Christian Bogner aus dem rheinland-pfälzischen Alsheim. Nachrägliche Dämmung von Wandhohlräumen ...Der Schornsteinfegermeister Christian Bogner aus dem rheinland-pfälzischen Alsheim erhielt kürzlich den Zukunfts- und Förderpreis der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz als Anerkennung für seine innovative Dämmidee. Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz -ZIRP- hatte zum dritten Mal den Förderpreis "Zukunftsradar2030" ausgeschrieben. Bewertet wurden herausragende Projekte und Konzepte für innovative Energiestrategien. Die ZIRP verleiht Preise in vier Kategorien: Unternehmen, Forschung, Bürger und Jugend. Kollege Bogner erhielt für sein Projekt "Nachträgliche Hohlraumdämmung" den Bürgerpreis.



Mit Bogners Verfahren kann Hohlkörpermauerwerk speziell in Altbauten kostengünstig und einfach nachträglich gedämmt werden. Mittels Sondenbohrungen werden Zugänge zu den Hohlräumen geschaffen, welche mit Dämmschaum gefüllt werden. Das Verfahren eignet sich speziell für die nachträgliche Dämmung von aus Hohlblocksteinen aufgebauten Außenmauern von Altbauten. Mit einem eigens entwickelten Verfahren werden mittels Sondenbohrungen Zugänge zu den Hohlkammern des Mauerwerks geschaffen. Diese werden dann mit Dämmschaum gefüllt und anschließend wieder verschlossen.



Christian Bogner ist Schornsteinfegermeister und arbeitet im väterlichen Betrieb in der Nähe von Alzey. Bei seiner Tätigkeit als Gebäudeenergieberater kam ihm die Idee: "Viele Hausbesitzer möchten was tun gegen hohe Energieverluste. Da ging ich auf die Suche nach einer Alternative zum teuren und aufwändigen Wärmedämmverbundsystem". Die Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung an der Fachhochschule in Bingen/Rhein (TSB) hat das nachträgliche Dämmverfahren geprüft und beurteilt die Dämmwirkung mit rund 40% U-Wert-Verbesserung als gut. Auch die entsprechende Untersuchung zur Dampfdiffusion ergab ein problemloses Bauteilverhalten beim Tauwasserausfall.



Kontaktadresse: Christian Bogner, Schornsteinfegermeister und Gebäudenergieberater im Handwerk, Beethovenstraße 3, 67577 Alsheim

Telefon: 06246-293056, Telefax 06249-803570, eMail: chistian_bogner@gmx.de



Festbrennstoffe - Neue Wanddurchführung

Schornsteinhersteller Eka und Raab entwickeln neue Wanddurchführung zur Durchführung von Schornsteinen und Verbindungsstücken durch Wände und Decken mit brennbaren Bauteilen... Wanddurchführungen durch Wände und Decken mit brennbaren Bauteilen sind extrem aufwendig und kostspielig.
In Kooperation der Hersteller Eka Edelstahlkamine und Raab wurde eine Wanddurchführung entwickelt die den häufig aufwendigen Montagearbeiten vereinfacht. Durch den Einsatz von modernen Brandschutzplatten aus Silikat wurde unter anderem erreicht, dass der in den Feuerungsverordnungen der Länder geforderte Mindestabstand zu brennbaren Bauteilen von 20 cm um das abgasführende Rohr auf max. 9 cm (bei Wandstärke: 360 mm) gesenkt werden konnte.
Dadurch kann, bei gleichbleibendem Brandschutz, wertvoller Platz gespart und so verhindert werden, dass tragende Bauteile aus Wänden und Decken entfernt werden müssen.
Die Wirksamkeit und Sicherheit wird durch die Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung
(Z-7.4-3358) des Deutschen Instituts für Bautechnik nachgewiesen.Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die leichte Montage in Trockenbauweise die
eine Fehlinterpretation ausschließt und dadurch Zeit und aufwendige Folgearbeiten spart. Nach Einbau ist sowohl die äußere als auch die innere Gebäudehülle durch die
vorgefertigten Anschlußplatten ohne großen Aufwand wieder herzustellen. Zudem ist das Material putz,- streich- und tapezierfähig.
Die Wanddurchführungen gibt es als Bausatz (Wanddurchführung, innere und äußere Anschlussplatte) für die Wandstärken 120 mm, 240 mm und 360 mm in allen gängigen Querschnitten.
Eine entsprechende Ankündigung ist unter folgendem Link zu lesen:
https://secure.schornsteinmarkt.de/Wanddurchfuehrung.477.0.html

 

Vorgetäuschte Sicherheit

Schornsteinfeger trotz Dachtritten abgestürzt !
Artikel aus der BG BAU aktuell 3/2007
Schornsteinfeger verunglückt



Zu einem tödlichen Unfall kam es, als ein Schornsteinfeger nach dem Reinigen eines Hausschornsteins den vorhandenen Trittrost des Gebäudes betrat. Beim Betreten lösten sich zwei so genannte Standsteine und der Mann rutschte über die steile Dachfläche und fiel ca. sieben Meter tief in den Vorgarten. Die Verletzungen waren so schwer, dass er gut zwei Wochen später an den Folgen seiner Verletzungen verstarb.

Zu diesem tückischen Unfall kam es, weil die eingebauten Standsteine des Dachtrittes nicht entsprechend der Verlegeanleitung eingebaut wurden. Die nötige Verschraubung dieser Standsteine mit je zwei Schrauben 4,5 x 0,45 mm fehlte. Dies konnte der Mann tragischerweise nicht erkennen.

(Nachdruck: BG BAU aktuell 3/2007)



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Zwischen Kamin und Kamera

Tradition und Moderne prägen den Berufsalltag des Schornsteinfegers - Frauenquote steigt
Artikel aus dem Trierischen Volksfreund vom 11.08.2007
Der Beruf des Schornsteinfegers hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Neben der Kaminreinigung spielen anspruchsvolle Messverfahren und Energieberatung eine wichtige Rolle.



Ulm. Nach landläufigem Aberglauben bringt eine Begegnung mit ihm Glück: der Schornsteinfeger. Zurückzuführen ist diese Verknüpfung wahrscheinlich auf die historische Bedeutung des "schwarzen Mannes" als Garant für qualmfreie Kochfeuer und Verhüter von Bränden. Denn mit der traditionellen Reinigung der Kamine stellte er nicht nur die ungestörte Funktion der Wärmequelle wieder her, sondern verhinderte zudem Feuerausbrüche.



Auch heute noch dreht sich in der Arbeit der Schornsteinfeger viel um Brandschutz und Sicherheit. Doch wird weit seltener "gekehrt". Stattdessen haben modernste Messtechniken und Energieschutzfragen Einzug in den Arbeitsalltag gehalten. Denn mit dem Wandel der Heizstoffe von Kohle auf Öl, Gas und zunehmend wieder Holz haben sich auch die Ansprüche an die Schornsteinfeger geändert. So prüfen sie beispielsweise, ob nach einer Heizungsinstallation die Abluftleitungen dicht sind und nicht zu viele Schadstoffe in die Luft geblasen werden. "Die Verbindung zwischen traditionellem Handwerk und modernster Messtechnik ist äußerst reizvoll", findet denn auch Achim Heckel vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.



Über eine Neuerung ist der Bezirksschornsteinfegermeister aus Ulm besonders erfreut: den Einzug moderner Mikrofasern als Stoffe für die traditionellen Schornsteinfegeranzüge. "Früher waren die komplett aus Leder und sehr schwer", erinnert er sich.



Neben Kehrbesen und Leiter sind Kamera und Laptop als Grundausstattung getreten. Mit den elektronischen Augen werden Dichtigkeitsprüfungen vorgenommen und die mobilen Computer dienen der Erfassung von Untersuchungsberichten vor Ort. Zu den jüngsten Entwicklungen gehört auch die zunehmende Bedeutung von Energieeinsparungen. Hier sind Schornsteinfeger in der Regel kompetente Ansprechpartner und Berater.



Angehende Auszubildende sollen laut Heckel mindestens einen Hauptschulabschluss und technisches Verständnis mitbringen. Auch soziale Kompetenz ist gefragt. "Der Beruf bringt umfangreichen Kontakt mit Menschen aus allen sozialen Schichten mit sich", nennt Heckel einen weiteren interessanten Aspekt der Arbeit. Wie man mit Kunden am besten umgeht, wird in Unterrichtseinheiten in der Ausbildung gelehrt.



Die beruflichen Aussichten schätzt Heckel sehr gut ein, da die Branche in der Regel nicht über den Nachwuchsbedarf ausbilde. Aufstiegschancen bieten sich durch die Meisterprüfung und Übernahme eines Schornsteinfegerbezirks.



Auch Frauen seien gern gesehen, fast zehn Prozent der Auszubildenden sind mittlerweile weiblich.

Auf einen Blick

Die Vergütung beträgt im ersten Lehrjahr durchschnittlich 470 Euro brutto monatlich, im zweiten 530 Euro und im dritten 625 Euro. Gesellen können mit 2400 Euro brutto rechnen.

Von: Monika Schmidt

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